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Eigene militärische Interessen unterlaufen Glaubwürdigkeit

Die Verteidigungspolitischen Richtlinien vom Mai 2011 geben vor, Deutschland wolle als starker Partner in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt dienen. Doch unter Glaubwürdigkeit verstehen wir etwas anderes als die Umstrukturierung der Bundeswehr hin zu einer Interventionsarmee, die immer mehr Auslandseinsätze gleichzeitig führen kann. Statt dessen erwarten wir wesentlich mehr Rücksicht und Achtsamkeit auf politische, wirtschaftliche und/oder gesellschaftliche Entwicklungen, die zu gewaltsamen Auseinandersetzungen führen können, - im Sinne der Prävention.
Friedensfähigkeit setzt die Bereitschaft voraus, ergebnisoffene Verhandlungen mit allen Konfliktparteien zu führen und auf Drohungen mit bestrafender Gewalt zu verzichten. Solange diese Haltung keinen erkennbaren Ausdruck in der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik sowie in der NATO-Strategie findet, wendet sich pax christi gegen den Einfluss der Bundeswehr auf Schulen und Hochschulen

 
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